WELCHE FRÜCHTE helfen gegen Stress? Und warum ist die Orange eine fürstliche Obstsorte? – Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie in unserem heutigen Abschnitt des Grünzeug-ABC.

Orange: Kaum zu glauben, dass die heutesoverbreitete Frucht einst derart kostbar war, dass die Medici-Fürsten sie als Zeichen ihres Reichtums sogar ins Familienwappen aufnahmen.Heute wird die ursprünglich aus China stammende Orange vor allem wegen ihres hohen Anteils an Vitamin C geschätzt. Eine große Frucht deckt in etwa den täglichen Bedarf eines Erwachsenen. Daneben enthalten Orangen Magnesium und Kalium – gut für Herz,Nerven undMuskeln –sowie Calcium, das die Knochen stärkt.

Papaya:Eine echte Allzweckwaffe in Sachen Gesundheit. Reich an Vitaminen (A,B,C) und Kalium, enthält die Papaya zudem Carotinoide, einen sekundären Pflanzenstoff, der Krebs und Arteriosklerose vorbeugt. Als Gesichtsmaske soll das Fruchtfleischzudem gegen Falten und Hautunreinheiten wahre Wunder wirken.

Paprika: Noch so eine Vitamin-Bombe. Vor allem Vitamin C steckt in der Paprika, in der roten mehr als in der grünen. Schon eine halbe Schote deckt den Tagesbedarf. Dazu kommen Mineralien (Kalium, Eisen) sowie das wichtige Beta-Carotin. Es schützt den Körper vor Krebs auslösenden Stoffwechselprodukten, so genannten Freien Radikalen, und ermöglicht ihm die Bildung von Vitamin A, das für unsere Augen wichtig ist.

Pfirsich: Ein Pfirsich baut Stress ab – und zwar nicht nur durch seinen süßenGeschmack. Selen, Zink sowieNiacin, das zu den B-Vitaminen gehört, helfen uns, mitdemStress fertig zuwerden. Die Farbstoffe der Pfirsichschale schützen zudem vor den schädlichen Freien Radikalen. Den Pfirsisch also besser nicht schälen.

Pflaume:Auch Pflaumen und Zwetschgen helfen, wenn der Stress mal zu groß wird. Kalium und B-Vitamine sind dafür verantwortlich. Spurenelemente wie Zink stärken zugleich das Immunsystem. In größeren Mengen wirken die Früchte entwässernd und abführend.

Physalis:Die auchals Kapstachelbeere bekannte Frucht ziert hierzulande oft Cocktails. Man kann Physalis jedoch auchohne alkoholischeBegleitung verzehren – und nimmt dann größere Mengen an Vitaminen (A, B, C) sowie Eisen zu sich. In Afrika wird die leicht säuerlich schmeckende Frucht auch als Wundpflaster genutzt.

 © Nina Bublitz / Frankfurt News

Weitere / Mehr Infos sind auch im Externer Link Pflanzenlexikon oder aber auf Externer Link Fruitlife zu finden.