FÜNF MAL AM TAG sollte man Obst oder Gemüse essen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Was für die tägliche Pflanzen-Dosis spricht, steht im Grünzeug-ABC – heutemit „M“ und „N“.

MAIS: Eigentlich zählt der Mais nicht zu Obst und Gemüse, er ist ein Getreide. Da Maiskörner bei uns jedoch oft als Gemüse-Beilage gegessen werden, lohnt sich an dieser Stelle trotzdem ein Blick auf seine Inhaltsstoffe. Interessant ist vor allem sein hoherGehalt an Fluorid, das die Zähne stärkt. Dazu enthält Mais Vitamin C und verschiedene B-Vitamine.

MANDARINE:DieMandarinen-Zeit beginnt. Die kleinen Verwandten der Orange sind wie alle Zitrusfrüchte gute Vitamin-C-Lieferanten.Neben demVitamin, das im Körper die schädlichen freien Radikale einfängt, enthalten die Früchte einige Mineralien: Kalium, das unter anderem für die Funktion der Nerven wichtig ist, Calcium, das die Knochen stärkt, sowie Magnesium, das von denMuskeln benötigt wird.

MANGO: Die gelb-orange Mango gilt als Nationalfrucht Indiens. Sie enthält, die Farbe verrät es, viel Beta-Carotin. Im Körper wird aus dem Pflanzenfarbstoff Vitamin A, das die Augen fit hält und die Schleimhäute schützt. Die Frucht liefert neben Kalium auch Eisen, welches unter anderemzur Blutbildung benötigt wird. Zudem enthält die MangoKupfer, das imKörper daran beteiligt ist, Entzündungsprozessezu mildern und zusätzlich das Immunsystem anregt.

MANGOLD: Der dem Spinat ähnliche Mangold ist reich an Eisen, Kalium und Calcium. Zudem enthält er Vitamin C und die Spurenelemente Zink und Mangan, welche gut für Haut und Haare sowie die Abwehrkräfte sind. Aber: Mangold ist auch reich an Oxalsäure, welche zusammen mit Calcium Nierensteine bilden kann. Daher ist Mangold (ebenso wie Spinat und Rhabarber) für Menschen, die schon Probleme mit Nierensteinen hatten, eher nicht zuempfehlen.

MELONE: Die Kürbisgewächse sind sehr kalorienarm.Wassermelonen enthalten Lykopin, den Farbstoff, der auch Tomaten rot werden lässt. Lykopin ist ein nochbesserer Radikalfänger als Vitamin C, es schützt das Herz-Kreislauf-System und soll Krebs vorbeugen. Alle Melonenarten sind gute Vitamin-C-Lieferanten und enthalten Kaliumund Vitamin A.

MIRABELLE: Die zu den Pflaumenarten zählende Mirabelle ist besonders reich an Kalium und hat damit einen positiven Effekt auf den Wasserhaushalt des Körpers. Da sie wenig Fruchtsäuren enthält, schont die Mirabelle den Magen. Zusätzlich enthält sie kleinere Mengen an Calcium, Magnesium und Vitamin C.

NEKTARINE: Eigentlich ist die Nektarine gar keine eigene Fruchtart, sondern nur ein Pfirsich, der durch eine Mutation glatte Haut bekommen hat. Die Frucht enthält farbgebende Carotinoide, die im Körper freie Radikale abfangen. Außerdem liefert sie dieMineralstoffe Kalium und Magnesium sowie eine kleine Portion Calcium.

 © Nina Bublitz / Frankfurt News

Weitere / Mehr Infos sind auch im Externer Link Pflanzenlexikon oder aber auf Externer Link Fruitlife zu finden.