NEBEN VITAMINEN und Mineralien enthalten Früchte auch sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe, die einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben. Welche Substanzen in Grünkohl und Granatäpfeln stecken, die sogar Krebs vorbeugen sollen, steht im heutigen Grünzeug-ABC unter „G“.

GRAPEFRUIT: Ein Grapefruit deckt den Tagesbedarf an Vitamin C, das die Zellen vor den gefährlichen freien Radikalen schützt. Das rosa Fruchtfleisch ist außerdem reich an Beta-Carotin, das im Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann,welcheswie Vitamin C als Antioxidans wirkt und insbesondere die Augen schützt. Folsäure ist vor allem während einer Schwangerschaft wichtig, denn das Vitamin ist an der Bildung neuer Blut- und Hautzellen beteiligt. Der Bitterstoff Naringin regt den Stoffwechsel an. Insgesamt wirkt sichdie Frucht positivauf den Zuckerstoffwechsel aus. Eine Studie aus dem vergangenen Jahr legt sogar nahe, dass regelmäßiger Verzehr Diabetes vorbeugen kann.

GRANATAPFEL: Ellagsäure, ein sekundärer Pflanzenstoff, der in großer Menge im Granatapfel vorhanden ist, gilt als Krebs vorbeugend – zumindest wurde diese Eigenschaft in Versuchen anTieren nachgewiesen.Die Frucht ist reichanMineralien: Sie enthält viel Kalium, das den Wasserhaushalt des Körpers reguliert. Außerdem liefern Granatäpfel für die Knochenwichtiges Calcium und zur Blutbildung benötigtes Eisen.

GRÜNKOHL: Der sekundäre Pflanzenstoff Quercetin wirkt wie Vitamin C als Radikalfänger. Der Substanz wird eine Krebsvorbeugende Wirkung zugesprochen. Grünkohl enthält außerdem Lutein und Xeaxanthin, die ebenfalls die Zellen schützen, dasie antioxidativwirken. Der Kohl ist reich an Vitamin C, auch nach dem Kochen steckt noch eine große Dosis davon drin. Grünkohl liefert zudem Eisen, Calcium, Kalium und das Spurenelement Mangan.

GURKE: Da Gurken zu 96 Prozent aus Wasser bestehen, sind sie kalorienarm. Direkt unter der Schale sitzen die Vitamine und Mineralien, Gurken daher nur waschen und nicht schälen. Dann liefert die Gurke Vitamin A sowie Folsäure und Kalium. Wer Gurken nicht essen mag, kann sich immerhin Gurkenscheiben aufs Gesicht legen – das fördert die Durchblutung.

 © Nina Bublitz / Frankfurt News

Weitere / Mehr Infos sind auch im Externer Link Pflanzenlexikon oder aber auf Externer Link Fruitlife zu finden.