OBST UND GEMÜSE liefern nicht nur Vitamine und Mineralien. Sie enthalten auchzahlreiche sogenanntesekundäre Pflanzenstoffe, die unsere Gesundheit fördern können. Im täglichen Grünzeug-ABC steht, was welche Frucht besonders auszeichnet. Heute ist das „B“ dran.

BANANE: Dass Bananen glücklich machen, weil sie Serotonin – einen Hirnbotenstoff, der Wohlbefinden auslöst – enthalten, ist leider nicht ganz richtig. In der Frucht steckt zwar etwas Serotonin, das gelangt aber nur in die Blutbahn und nicht ins Hirn, wo es seine Wirkung entfalten könnte. Gesund ist die Banane trotzdem, denn in ihr steckt eine große Portion Kalium. Das Mineral reguliert den Wasserhaushalt und ist für denMuskelaufbau notwendig. Das ebenfalls in der Banane enthaltene Magnesium hilft Muskelkrämpfe zu vermeiden. Und Vitamine bietet die Frucht auch noch: Vor allem Vitamin C, das im Körper die schädlichen freien Radikale ausschaltet, aber auchverschiedene B-Vitamine.

BIRNE: Durch ihren geringen Gehalt an Fruchtsäure sind Birnen besonders bekömmlich. Neben Kaliumund Vitamin C enthält die Birne Folsäure. Die ist unter anderem für die Blutbildung wichtig. Damit alle Nährstoffe der Birne erhalten bleiben, sollte man sie ambesten ungeschält essen. Wird die Frucht in kleine Stücke geschnitten, geht ein großer Teil der Vitamine verloren.

BLUMENKOHL:DasGemüseenthält Vitamin C, Kaliumsowie das für die Knochen wichtige Calcium. So genannte GlucosinolateausdemKohlwirken antibakteriell und können daher vor Krankheiten schützen. Den Substanzen wird sogar eine krebsvorbeugende Wirkung zugeschrieben. Wird der Kohl gekocht, geht ein großer Teil der Glucosinolate leider verloren. Blumenkohl ist außerdem reich an Vitamin K, einer Substanz, die für eine funktionierende Blutgerinnung notwendig ist und einen Beitrag zumAufbauder Knochen liefert.

BOHNE: Der hohe Eiweißgehalt der Bohne macht sie zu einem gesunden Energiespender, vor allem, da sie zusätzlich noch mehrere Vitamine und Mineralien enthält. Grüne Bohnen liefern Kalium, Calcium, Magnesiumsowie das fürs Blutwichtige Eisen. Zusätzlich stecken Vitamin C und Vitamin K in derHülsenfrucht.

BROKKOLI: Auch im Brokkoli stecken Glucosinolate. Zudem hat diese Kohlart einen besonders hohen Calciumgehalt – fast so hoch wie der von Milchprodukten. Wer Milch schlecht verträgt, sollte also viel Brokkoli essen, das stärkt die Knochen.

BROMBEERE: Leider haben die Beeren, die reich an Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen sind, nur kurz Saison. Aber einige der gesunden Stoffewie Calcium und Magnesium überstehen auch Einfrieren oder die Verarbeitung zu Marmelade. In Brombeeren ist der Pflanzenfarbstoff Beta-Karotin enthalten, eine Vorstufe von Vitamin A. Quercetin aus der Beere fördert die Durchblutung; Flavonoide agieren wie Vitamin Cals „Radikalfänger“.

 © Nina Bublitz / Frankfurt News

Weitere / Mehr Infos sind auch im Externer Link Pflanzenlexikon oder aber auf Externer Link Fruitlife zu finden.

 

  Weiterlesen