VITAMINE, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe machen Obst und Gemüse zur Basis einer gesunden Ernährung. Aberwas steckt eigentlich inwelcher Frucht? Wie gesund sind Tiefkühlprodukte und Dosenfrüchte? Und welche Nährstoffe überstehen Kochen und Backen? Das steht alles im täglichen Grünzeug-ABC. Heute geht es los mit „A“.
 
ANANAS: Neben Vitamin A und C stecken in der Ananas eine Reihe von Enzymen, die als Bromelain bezeichnet werden. Bromelain fördert die Verdauung und wirkt entzündungshemmend. Außerdem verdünnt es das Blut, übt also einen schützenden Effekt auf das Herz-Kreislauf-System aus. Ananas aus derDose enthalten das Enzym nicht mehr, daher sind frischte Früchte deutlich gesünder.
 
APFEL: Das Vitamin C im Apfel unterstützt das Immunsystem, das ebenfalls enthaltene Eisen ist essentiell für die Blutbildung. Das Plus des Apfels sind Kaliumund Calcium, ersteres ist wichtig für den Wasserhaushalt des Körpers, letzteres stärkt die Knochen.Quercetin, ein so genannter sekundärer Pflanzenstoff des Apfels, hält das Blut flüssiger und kann Allergien vorbeugen oder die Symptome etwas lindern. Viele gesundheitsfördernde Stoffe des Apfels stecken in oder direkt unter der Schale,man sollte die Frucht daher nur waschen und nicht schälen. Deshalbgilt:Wenn möglich immer Äpfel ohne Wachsüberzug kaufen.

APRIKOSE:Die Farbe verrät es schon – in Aprikosen steckt viel Beta-Carotin, ein Pflanzenfarbstoff, der im Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann. Das Vitamin wiederum ist gut für die Augen, beugt dem Austrocknen der Haut vor und schützt die Schleimhäute. Getrocknete Aprikosen enthalten etwa fünfmal soviel Beta-Carotin wie frische. Die frischen Früchte enthaltenQuercetin, die antibakteriellwirkende Salicylsäure, sowie größere Mengen an Vitamin A und an Folsäure, die besonders während der Schwangerschaft in größerer Menge aufgenommen werden sollte.

ARTISCHOCKE: Sie enthält den Bitterstoff Cynarin sowie so genannte Flavonoide, die den Stoffwechsel in Galle und Leber anregen. Das fördert die Verdauung und wirkt Übelkeit oder Völlegefühl entgegen. Extrakteaus Artischocken haben einen positiven Effekt auf die Blutfettwerte und den Cholesterinspiegel. Zusätzlichenthält die Artischocke Vitamin A, C und E sowie viel Kalium, Eisen und Magnesium, welches Muskelkrämpfen vorbeugt.
 
AUBERGINE:Dicht unter der Schale befinden sich die Vitamine B1, B2 und B6. Auberginen sollten daher immer mit Schale verzehrtwerden. Sie ist ausgesprochen fett- und kalorienarm – da sie aber meistens mit viel Öl zubereitet wird, hebt sich dies auf. In der Aubergine stecken außerdem so genannte Terpene, von denen man annimmt, das sie Krebs vorbeugen können.
 
AVOCADO: Im Gegensatz zu anderen Früchten ist die Avocado sehr fetthaltig: Mit 24 GrammFett pro 100 Gramm ist sie sogar eine Kalorienbombe. Immerhin sind die meisten enthaltenden Fette gesund, denn die Avocado ist reich an ungesättigten Fettsäuren. Die Frucht–Avocados zählen botanischgesehen zu den Beeren – enthält zudem Vitamin E und verschiedene B-Vitamine und sie liefert Eisen, Calcium, Magnesiumund Kalium.

 

© Nina Bublitz / Frankfurt News

Weitere / Mehr Infos sind auch im Externer Link Pflanzenlexikon oder aber auf Externer Link Fruitlife zu finden.


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